Sommer 2020

Die Saison beginnt mit einem Törn an der südlichen Algarve. Steilküste unterbrochen von herrlichen Sandstränden, windumtoste Kaps, aber auch geschützte Lagunen mit landestypischen Lokalen und leckeren portugiesischen Spezialitäten. 

 

Danach zieht es Stravanza raus auf den großen Teich zu den Azoren. Eine echte Blauwasserfahrt. 800 Seemeilen über den offenen Ozean. Lange Wellen, unendliche Weiten, wir werden vollkommen auf uns alleine gestellt sein. Nur über SSB und Amateurfunk werden wir Kontakt zur Außenwelt halten.

 

Nach dem Abenteuer Azoren zieht es uns wieder zurück Richtung Festland, Galicien steht auf dem Programm. Die geschützten Rias versprechen angenehmes segeln im Atlantik. Vor den verwinkelten, historischen Hafenstädten gibt es viele ruhige Ankerplätze und gute Häfen. Galicien erinnert an Irland, sieht ganz anders aus als das Spanien der Mittelmeerküste. Die Küche wird durch durch Fisch und Meeresfrüchte bestimmt. Die Einwohner Galiciens verweisen zu Recht voll Stolz auf den weltweit höchsten pro Kopf Verbrauch an Meeresfüchten.

 

Von Galicien geht es über die Biscaya nach Brest. Biscaya, alleine der Name klingt schon nach Abenteuer. Drei Tage veranschlagen wir für diese Überfahrt. Danach geht es entlang der wilden Bretonischen Nordküste zu den Kanalinseln. Die Kanalinseln liegen in einem der extremsten Gezeitenreviere der Welt, 11 Meter Gezeitenhub und mehr sind zu erwarten. Unser Schiff ist für solche Reviere geschaffen, ohne Probleme können wir an geeigneten Ankerplätzen trocken fallen und zu Fuß das Schiff verlassen. Wir werden einiges zu berechnen und beachten haben, aber Tidenhub und Strom sind das Salz in der Suppe dieses Reviers.

 

Im Spätsommer wollen wir die Binnenmeere, Flussmündungen und vorgelagerten Inseln der südlichen Bretagne erforschen. Wir werden uns auf die Spuren von Kommissar Dupin heften und einige der Schauplätze der Romane/Fernsehserie besuchen. Danach geht es durch die Vendée zur Heimat von Stravanza nach La Rochelle.